Gastspiel am Freitag, 31.01. und Samstag, 01.02.2020 um 20:00 Uhr im Kellertheater

„Der Novak lässt mich nicht verkommen“

Wiener Schmankerl und Chansons von und mit Gabi Jecho – ein Streifzug durch Wien mit G´schichterl und Liedern präsentiert von einer Wienerin.

Genießen Sie einen amüsanten Abend mit persönlichen und ausgesuchten Anekdoten, untermalt von ausdrucksvollen Chansons von Kreisler, Leopoldi, Hirsch u. a. von und mit Gabi Jecho, am Klavier Corinna Schneider.

Ein durch und durch Wiener Kabarettprogramm für Freunde des Wienerischen und solche, die es noch werden wollen. Kurzweilig und trotzdem informativ, spannt Gabi Jecho den Bogen der Wiener Seele vom Ende der Kaiserzeit bis heute, erläutert Wiener Begriffe und Befindlichkeiten, taucht in einige Biographien bekannter Wiener Persönlichkeiten reale und fiktive, und entführt ihr Publikum charmant, belesen und beredt in ihre – wie man schnell merkt – heißgeliebte Heimatstadt.

Wiener Schmäh und Kaffeehausduft mitten in Rastatt

Man kann förmlich die Hufe der Fiakerpferde auf dem Kopfsteinpflaster hören, den Kaffee – die Melange – riechen und den G‘spritzen beim Heurigen schmecken, wenn Gabi Jecho ihr Publikum über zwei Stunden in ihrem ersten fulminanten Solo-Kabarettprogramm nach Wien entführt.

Mit köstlichen Anekdoten, persönlichen Geschichten und witzigen, aber auch nachdenklichen Chansons, einfühlsam begleitet von Corinna Schneider am Klavier, erlaubt Gabi Jecho tiefe Einblicke in die Wiener Seele, von der Kaiserzeit bis heute. Sie versteht es hervorragend, Informatives und Amüsantes zu einer Tour de Force durch die neuere Geschichte ihrer Heimat zu verbinden und den Humor, den Wiener Schmäh, nie zu kurz kommen zu lassen.

Neben der bekannten Titelsucht der Österreicher, „jeder zweite ist ein Professor“, dem Kaffeehaus, „dem ganzen Stolz der Wiener“, und dem Heurigen, „der Wiener ist an sich kein soziales Wesen, aber beim Heurigen, da ist er eins“, dürfen natürlich auch der Tod und der Zentralfriedhof, „doppelt so groß wie Zürich, aber zweimal so lustig“, nicht fehlen. Virtuos spannen eine beredte Gabi Jecho und Corinna Schneider, die immer wieder mahnend ins Geschehen eingreift, wenn es „zu wienerisch“ wird, den Bogen von Wienerliedern von Hermann Leopoldi vom Anfang des 20. Jahrhunderts, über Cissy Kraner und Hugo Wiener aus den 60er Jahren bis in die jüngere Vergangenheit mit Georg Kreisler und Ludwig Hirsch.

Bilder aus Wien vollenden die dichte Atmosphäre dieses amüsanten und berührenden Kabarettabends.

Kartenreservierung über theateresprit@web.de

Fotos: Ellen Matzat